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Peter Zellekens, 1869 in Aachen geboren, gehörte einer angesehenen Bürgerfamilie an, deren Mitglieder zumeist handwerklichen Berufen angehörten. So erlernte dann auch Peter Zellekens ein Handwerk: das des Polsterers, Tapezierers und Dekorateurs.
Während seiner handwerksüblichen Wanderschaft gelangte er auch in die Kaiserstadt Frankfurt am Main, in der es ihm so gut gefiel, dass er hier schließlich sesshaft wurde.
Nach einer Zeit der Konsolidierung erwarb er das 1854 gegründete Fachgeschäft für Betten, Dekorationen und Innenausstattungen M. Stichel. Er führte das Geschäft zunächst unter seiner alten Firmenbezeichnung weiter, gab ihm aber am 1. November 1900 seinen eigenen Namen.
Der Sohn des Firmengründers, Albert Zellekens, erlernte das Handwerk im väterlichen Betrieb und wurde 1941 Mitinhaber.
Albert Zellekens widmete sich neben dem geschäftlichen Vorwärtsstreben intensiv dem Sport, der ihn schließlich 1936 als Olympiateilnehmer nach Berlin führte.
Durch die Belieferung von Krankenhäusern, Sanatorien und Hotels stieg auch der Umsatz der eigenen Produktion von Federkernmatratzen beträchtlich.
Die zunächst recht bescheidenen Geschäfts- und Fabrikationsräume wurden allerdings bald zu eng, als man sich der neuen amerikanischen Fertigungsmethoden bediente, die einen ungeahnten Aufschwung mit sich brachten. So entschloss man sich, neue Betriebsgebäude im Industriegebiet zwischen Ratsbrücke und Fechenheim zu bauen. Gleichzeitig wurde in der Frankfurter Innenstadt der Wiederaufbau des Liebfrauenhofes vorangetrieben mit dem Ziel, hier ein modernes Verkaufshaus zu etablieren. Bereits wenige Tage nach der Währungsreform konnte die Arbeit im neu entstandenen Werk Hanauer Straße 417 aufgenommen werden. Im Herzen der Stadt, zwischen Zeil und Paulskirche, Hauptwache und Römer, wurde inzwischen der altbekannte "Liebfrauenhof" als modernes Geschäftshaus aufgebaut, in dem ein repräsentatives Fachgeschäft mit Ausstellungsräumen untergebracht war. Nach dem Tode Albert Zellekens im Jahre 1978 übernahm Sohn Rolf die Firma, die er schließlich 1985 an den heutigen alleinigen Gesellschafter und Geschäftsführer, Günter Hildmann, verkaufte.
Günter Hildmann straffte die Firmenstruktur und führte das Unternehmen mit neuen Konzeptionen auf weiteren Erfolgskurs.
Zum 1. Oktober 1994 wurde ein neues, wesentlich größeres Betriebsgelände in der Wächtersbacher Straße 88-90 bezogen.
Hier konnten die eigene Polsterbettenfertigung, eine Federn- und Daunen-Reinigungs- und Sortieranlage sowie eine neue Komplettwaschanlage nach modernster Technik sowie großflächige Ausstellungs- und Verkaufsräume in einem Komplex vereinigt werden. Neben der Zentrale in der Wächtersbacher Straße 88-90 betreibt Betten Zellekens das Cityhaus in der Innenstadt von Frankfurt, Sandgasse 6, ganz in der Nähe der Hauptwache. Dort wird neben dem gesamten hochwertigen Bettensortiment vor allen Dingen eine riesige Auswahl an Bettwäsche und Zudecken in allen Größen und Ausführungen angeboten. Nach dem Umzug in die Wächtersbacher Straße nahm Betten Zellekens auch Schlafzimmerschränke und Schlafsofas renommierter Hersteller ins Programm. Vergrößert wurde zudem auch das Angebot an Pflegebetten.
Produziert wird heute ausschließlich für den eigenen Bedarf und dabei hauptsächlich nach gezielten Kundenwünschen.
Die Polsterbetten - eine der Stärken von Betten Zellekens - werden in allen erdenklichen Maßen und Formen hergestellt.
Bei Betten Zellekens sind nahezu alle führenden Marken in den Angebotsbereichen Schlafsysteme, Schranksysteme, Matratzen, Bettwaren, Frottierwaren und Bettwäsche vertreten - viele davon exklusiv in Frankfurt.
Betten Zellekens ist über die Position eines Bettenmarktführers in den letzten Jahren weit hinausgegangen und ist nunmehr Hessens größtes Bettenhaus. Hier wird deutlich, das ein traditionsreiches Fachgeschäft sich nicht auf seinen Lorbeeren ausruht, sondern ständig nach neuen Wegen sucht, sein Qualitätsstreben durch ständige Innovationen zu sichern und zu verbessern.


